Was habt ihr heute gespielt? (Keine Ein-Satz-Posts!) (Teil 2)

Ich hab mich die letzten Tage mal wieder vermehrt hinter Borderlands 4 geklemmt.
Und nach dem ich echt anfangs meine Schwierigkeiten hatte rein zu kommen,
bin ich jetzt (ca. 25 Std Spielzeit) endlich an einem Punkt wo ich sagen kann,
macht mir Spass und ich hab Bock weiterzuspielen
Das hat aber auch mit vielen Faktoren zu tun.
Faktor 1 : Open World
Zum einem zock ich momentan viele Open World Spiele hintereinander.
und zuletzt war es noch mit Ghost of Yotei ein echt gutes Open World Spiel.
Aus Borderlands 4 ein Open World Spiel zu machen war jetzt nicht die beste Entscheidung zumal es halt kein gutes Open World Spiel ist.
Nicht totaler Mist, aber halt nur so Mittelmaß.
Und dazu bin ich persönlich momentan etwas übersättigt an Open Worlds.
Faktor 2 : Der Charakter
Der Spielspass steht und fällt mit der Wahl des Charakters und wie man ihn spielt.
Da aber in Borderlands 4 es für jeden Char echt viele Talentbäume und Individualisierungen gibt musste ich echt erstmal bisschen rum probieren bis ich den Spielstil gefunden habe der mir am meisten zusagt.
Faktor 3 : Der Loot
Wie Borderlnds typsich gibt es schier endlos viele Waffen.
Aber den meisten Spass machen einfach die legendären mit ihren entweder coolen Effekten oder netten Easter Eggs.
Ich hab z.b erst vorgestern ein legendäres Maschinengewehr gefunden,
was Aegon’s Dream heisst.
Ist ne Anspielung an Aegon Targaryen aus A Song of Fire and Ice
und natürlich hat die Waffe auch Feuer und Eis als Elementar Schaden.
Oder eine legendäre Pistole die zusätzlich kleine Drohnen verschiesst,
aber nur wenn man über Kimme und Korn schiesst.
Faktor 4: Die Quests
Je länger ich spiele desto mehr hab ich das Gefühl das an den Nebenquests ein völlig anderes Team saß, als an den Story Quests.
Bisher ist die Story nämlich todlangweilig und wiederholt sich:

  • Lerne die gute Fraktion des Gebiets kennen,
  • hilf Ihnen,
  • töte den Boss des Gebiets

Gibt 3 große Gebiete und in der Mitte das Gebiet des Oberbosses aus dem Spiel.
Dagegen sind die Nebenquests echt abwechslungsreif und lustig und haben den typischen bösen oder schrägen Borderlands Humor.
Mir gefällt auch das Prinzip nicht wie in den letzten Zeldas,
dass jedes Gebiet eine kleine abschließende Geschichte für sich ist.
Ist halt der Open World geschuldet die es wie oben erwähnt nicht gebraucht hätte.
Hinzukommt dass ich persönlich bisher alle neuen Charaktere nicht wirklich sympathisch oder sonst wie interessant fand.
Dagegen freu ich mich über jeden alten Charakter aus den vorherigen Teilen.
Apropos alte Charaktere: Claptrap spielt direkt zu Beginn ne Rolle und wenn man dann seine handvoll (Neben)Quests NICHT macht fehlt von ihm jede Spur im Spiel.
Aber vieleicht ändert sich das ja noch.
So reicht fürs Erste :sweat_smile: