Was habt ihr heute gespielt? (Keine Ein-Satz-Posts!) (Teil 2)

Gestern abend von meinem Bruder erfahren, dass es eine Single-Player-Version von Zelda: Four Swords gab. Und dass er sie auf seinem DSi hatte, bei dem die Schulterknöppe aber kaputt sind.
Heute morgen also erst einmal DSi aufgeschraubt (dabei natürlich das Flachbandkabel abgerissen …), Schulterknöpfe mit Isopropanol gereinigt (Alkohol ist doch eine Lösung). Und dann auch 20 Minuten gespielt…

Hoffentlich wird es nach dem Tutorial besser.

Ach, Nintendo: Stop Killing (Zelda) Games.

Ich hab das Wochenende mit Denshattack verbracht, absolut aberwitziges Spiel was Tony Hawk, Skate und Züge miteinander kombiniert.

Was auf den ersten blick sehr hektisch und überladen aussieht wird einem zum glück schritt für schritt beigebracht, es braucht nur 2 Buttons und die beiden Analogsticks.

Der Soundtrack ist einfach mal die Crème de la Crème an Producern: Tee Lopes war federführend aber auch andere Artists haben sich an dem Spiel beteiligt:

  • Tee Lopes (Lead Producer & Composer)
  • Richard Jacques (Jet Set Radio series)
  • Shoji Meguro (Persona series)
  • Ryo Nagamatsu (Splatoon, Mario Kart series)
  • Kohta Takahashi (Jet Set Radio, Soulcalibur series)
  • 2 Mello (Bomb Rush Cyberfunk)
  • Harumi Fujita (Mega Man 3)
  • Sean Bialo (Producer/Composer)
  • Andrew One (Mixing/Mastering Engineer, Producer)

Dazu hat das Spiel noch eine nette kleine Story mit absolut wahnwitzigen Bosskämpfen bei denen ich mehrfach laut loslachen musste weil es einfach so dermaßen over the top ist: Ein effing Gundam Mecha Zug als Boss? Inklusive „Magical Girl“ Transformation Szene? Mit richtig guter upbeat J-Pop Musik im Hintergrund, inklusive Lyrics?

Wenn man sich dann noch vor Augen hält das das Spiel von einem kleinen spanischen Studio kommt - ich meine bestehend aus 2 Leuten - ist das schon eine absolut grandiose Leistung.

Und 60 fps auf der Switch 2 bei minimalen grafischen Einbußen, wie einen fehlenden Chroma Effekt, nehme ich mit Handkuss - auch wenn ich es gerade auf der Xbox zwecks Livestreaming über den Gamepass durchspiele, ich wollte das Spiel umbedingt für Unterwegs haben. Die länge von einem Level lässt sich auch gut mit einem lauf in THPS vergleichen, kann man immer schnell mal unterbringen und versuchen sich zu verbessern.

Nur ob das Skate Tricksystem mit den kleinen Joycon Sticks gut funktioniert ist fraglich, ich spiel meistens im Tablet Modus mit S2 Pro Controller.

IMO ein absoluter Pflichtkauf wer auf rasante, over the top Arcade action steht die sich 0 ernst nimmt. Und dann noch für schmale 20 (oder 25?) Euro.

Den Splatoon-Vibe hab ich sofort rausgehört. Hab’s auch schon auf der Wunschliste für die Switch 2

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Ich hab mich die letzten Tage mal wieder vermehrt hinter Borderlands 4 geklemmt.
Und nach dem ich echt anfangs meine Schwierigkeiten hatte rein zu kommen,
bin ich jetzt (ca. 25 Std Spielzeit) endlich an einem Punkt wo ich sagen kann,
macht mir Spass und ich hab Bock weiterzuspielen
Das hat aber auch mit vielen Faktoren zu tun.
Faktor 1 : Open World
Zum einem zock ich momentan viele Open World Spiele hintereinander.
und zuletzt war es noch mit Ghost of Yotei ein echt gutes Open World Spiel.
Aus Borderlands 4 ein Open World Spiel zu machen war jetzt nicht die beste Entscheidung zumal es halt kein gutes Open World Spiel ist.
Nicht totaler Mist, aber halt nur so Mittelmaß.
Und dazu bin ich persönlich momentan etwas übersättigt an Open Worlds.
Faktor 2 : Der Charakter
Der Spielspass steht und fällt mit der Wahl des Charakters und wie man ihn spielt.
Da aber in Borderlands 4 es für jeden Char echt viele Talentbäume und Individualisierungen gibt musste ich echt erstmal bisschen rum probieren bis ich den Spielstil gefunden habe der mir am meisten zusagt.
Faktor 3 : Der Loot
Wie Borderlnds typsich gibt es schier endlos viele Waffen.
Aber den meisten Spass machen einfach die legendären mit ihren entweder coolen Effekten oder netten Easter Eggs.
Ich hab z.b erst vorgestern ein legendäres Maschinengewehr gefunden,
was Aegon’s Dream heisst.
Ist ne Anspielung an Aegon Targaryen aus A Song of Fire and Ice
und natürlich hat die Waffe auch Feuer und Eis als Elementar Schaden.
Oder eine legendäre Pistole die zusätzlich kleine Drohnen verschiesst,
aber nur wenn man über Kimme und Korn schiesst.
Faktor 4: Die Quests
Je länger ich spiele desto mehr hab ich das Gefühl das an den Nebenquests ein völlig anderes Team saß, als an den Story Quests.
Bisher ist die Story nämlich todlangweilig und wiederholt sich:

  • Lerne die gute Fraktion des Gebiets kennen,
  • hilf Ihnen,
  • töte den Boss des Gebiets
    Gibt 3 große Gebiete und in der Mitte das Gebiet des Oberbosses aus dem Spiel.
    Dagegen sind die Nebenquests echt abwechslungsreif und lustig und haben den typischen bösen oder schrägen Borderlands Humor.
    Mir gefällt auch das Prinzip nicht wie in den letzten Zeldas,
    dass jedes Gebiet eine kleine abschließende Geschichte für sich ist.
    Ist halt der Open World geschuldet die es wie oben erwähnt nicht gebraucht hätte.
    Hinzukommt dass ich persönlich bisher alle neuen Charaktere nicht wirklich sympathisch oder sonst wie interessant fand.
    Dagegen freu ich mich über jeden alten Charakter aus den vorherigen Teilen.
    Apropos alte Charaktere: Claptrap spielt direkt zu Beginn ne Rolle und wenn man dann seine handvoll (Neben)Quests NICHT macht fehlt von ihm jede Spur im Spiel.
    Aber vieleicht ändert sich das ja noch.
    So reicht fürs Erste :sweat_smile: