Zelda: Aonuma bemüht sich für weniger Händchenhalten

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Richtige Entwicklung.
Spiele mit ellenlangen Tutorials sind ermüdend und man sucht schnell die Möglichkeit, diese zu überspringen. Bei Zelda ging es nicht und es hat den Spielfluss erheblich gestört.

Wird auch Zeit, das nimmt in Videospielen ja überhaupt immer mehr die überhand und geht einen einfach auf die Nerven. Man wird für dumm verkauft und der Spielfluss wird massiv gestört.

Klingt gut. Wobei es vermutlich einige geben wird die das dann schlecht finden, weil sie nicht wissen was sie wie tun müssen. Und statt das selbst herauszufinden oder vielleicht einfach mal 'n Blick in die Anleitung werfen, heulen die dann rum. Kommt leider öfter mal vor. Bspw. bei TW101 - hier kann ich’s gerade noch so verstehen. Aber selbst da, findet man das meiste selbst heraus und Tutorial Videos gab’s auch, von denen viele auch keine Ahnung hatten. Einfach mal Augen auf und Verstand einschalten, dann braucht man den ganzen Kram nicht.

Phai selbst empfand ich aber gar nicht als störend. Die konnte man doch recht gut ignorieren. Nur ihre Art wie ein Theoretiker/Statistiker zu reden war nervig.

Ich empfand Midna in der Hinsicht des wandelnden Walkthroughs sogar als schlimmer.
Aber schön, dass Aonuma verstanden hat, was wir wollen.

Dass man sowas wie Tutorials nicht gleich optional macht…

@Balki: „Einfach mal ein Blick in die Anleitung werfen“ ist gut! Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass Nintendo seit geraumer Zeit konsequent auf eine solche verzichtet, was mich eh ank*tzt.
Früher gab’s mal dicke Heftchen zu den Spielen, jetzt kann man froh sein, wenn sie noch ein Faltblatt reinlegen. Bei Mario Golf World Tour haben sie sogar auf das verzichtet. Mit dem Ergebnis, dass ich die Kurse im Golf Club nicht mal finden kann und mich mit den drei Standard-Kursen zufrieden geben muss. Eine Anleitung würde hier Wunder wirken.
Wenn die Nintendo-Spiele nicht so gut wären, wär das für mich ein Grund, sie nicht mehr zu kaufen!
In diesem Sinne: Lieber ein dickes Heft als ein langweiliges, aufgeblähtes Tutorial!

Ich fand phai von der Art ganz cool. :smiley:
Tutorials sind aber in der Tat nervig. Ich weiß nicht was schlecht daran ist, wenn man denen, die noch nicht so viel Erfahrung haben, ein tutorial gibt, und uns die Möglichkeit gibt, diese komplett zu überspringen.

Gut dass er das nun erkannt hat.

P.s. Schlimmer fand ich die Batterie ist schwach Mitteilung :D.

Öhm… digitale Anleitung? ô_o

Ich fand den Shiekah-Stein in OoT 3D schon albern, aber der war ja optional und man musste ihn nicht nutzen.
Navi ging einem manchmal gehörig auf den Nerv, und auch Midna war nicht ohne. Aber den Vogel abgeschossen hat wirklich Phi.
Dieses elendige gepiepe wenn die Batterien leer werden, obwohl schon ne Batterienanzeige auf der WiiMote ist und (glaube ich jedenfalls mich daran zu erinnern) auch ein rotes Batteriesymbol auf dem Bildschirm angezeigt wird. Alles wurde kommentiert, das war wirklich sehr ermüdend und nervend.
Schön dass man sich dazu Gedanken macht.
Ein Tutorial finde ich durchaus in Ordnung um mit dem Spiel warm zu werden, denn nicht jeder Spieler kennt die Reihe und kann sofort damit umgehen. Aber sowas sollte einfach etwas subtiler und optionaler gestaltet werden.

Aber bitte keinen Begleiter der Link auf jeden Furz hinweist den er getätigt hat…srsly Nintendo…

@Loco Blutaxt
Wie Garo schrieb, gibt’s die Anleitungen digital. Home Knopf drücken und rechts neben „Software beenden“ steht dick „Anleitung“. In den Zettelchen, die Nintendo der Packung beilegt, wird auch immer darauf hingewiesen. Und genau das ist was ich meine - einfach mal Augen auf. :wink:

Blöd ist, dass man das Spiel dafür erst starten muss. Früher konnte man durch 'n Blick in die Anleitung auch mal 'ne Ladezeit überbrücken.^^

naja heutzutage landet doch alles mit Lichtgeschwindigkeit im Netz. Wird ein Spiel released hat man doch bereits Stunden danach die ersten Guides online. Finde ich eigentlich besser als früher, da man unentgeldlich an Informationen kommt, die einem aus ner Sackgasse helfen können.

Aber die Spieleguides von Früher hatten natürlich auch ihren Reiz. Ich erinnere mich noch an die zweiteilige Komplettlösung für OOT die es am Kiosk zu kaufen gab. Dadurch wurde es mir überhaupt erst ermöglicht das Spiel zu 100% zu knacken, weil ich ja keine Ahnung hatte, dass Skultullas aus den Beeten springen, wenn man sie nur mit Käfern hervorlockt. Auch cool fand ich die Spieleguides für Secret of Mana und Mystic Quest die schon beim Kauf des Spiels in dieser übertrieben großen (aber voll geilen!) Verpackung enthalten waren.

Ja… jetzt vermiss ich die Zeiten doch ein bisschen xD

Ich hätte es gern so wie Taya: Ein in die Handlung eingebundener Char, der nicht nervt, nur erklärt, wenn man es will, nicht rumbimmelt (einmal ist okay) und vibriert, wenn er auf sich aufmerksam machen will und der die Gegner benennt und erklärt (hat mir in TP gefehlt) und Tayas „Was denn? Du weißt nicht, was eine Dekuranha ist?“ war einfach die coolste Art.

Ohne Phi wäre Skyward Sword wohl mein neues Lieblingszelda…
Hoffen wir mal das Beste fürs nächste Mal.

Ich wünschte ich könnte das selbe sagen. Bei Skyward Sword waren es einfach zu viele Dinge die mich gestört haben. Am aller Schlimmsten ist es aber das Skyward Sword als das Zelda mit den miesesten Bosskämpfer aller Zeiten für mich in die Geschichte eingehen wird. Was sich Nintendo dabei gedacht hat !(

Für mich hört sich das nicht nach „kein Handholding“ an, sondern eher nach „etwas weniger Handholding“.
Einfach da, wo es angebracht ist, wobei man sich hier natürlich fragen muss: Was heißt angebracht? In jedem Fall wird es weniger schlimm als in Skyward Sword und das ist eine gute Sache. Skyward Sword empfand ich für einen Zelda Titel als grottig (also immernoch „gut“ :ugly:) und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass einfach die ganzen Hinweise (die ja eher Lösungen waren) von Phai und auch das meiste Kameraschwenken zu bestimmten Orten, nachdem man XYZ gemacht hat, gefehlt hätten, wäre das Spiel so viel besser gewesen! Ich habe mich mehr so gefühlt, als würde ich einen festgelegten Film spielen, als wirklich ein Spiel, in dem ich selbst schauen muss was zu tun ist.

Mit der größeren Masse an Menschen die heutzutage Videospiele spielen ist ein Problem aufgetreten das mich wünschen lässt wir hätten immernoch die 90er:
Die Spiele werden so einfach und simplistisch gestaltet,
dass jeder Hinterwäldler mit dem Spiel umgehen kann.

Wenn man was nicht auf Anhieb findet dann leuchtet das Ziel auf der Karte, spielt eine wilde Fanfare ab,
schlägt 10 Saltos und führt den Spieler auf einem linearen Weg direkt darauf zu.
Natürlich macht man das damit man mehr Leute erreicht,
für mich ist es trotzdem nervend das mir von Spiel nicht genügend Grips
zugestanden wird etwas selbst zu schaffen.

Man vergisst aber immerwieder, besonders im Internet,
das die breite Masse einfach dumm wie Brot ist und sich für uns eigentlich nur in seltenen Fällen von unangenehmen Forennutzern oder dämlichen Facebookkommentaren zu sehen sind.
Und für diese Leute sind die meisten Spiele heutzutage zugeschnitten:
Beispiel Assassins Creed (Beileibe kein schlechtes Spiel um Gottes Willen): Hier reicht ein Druck auf eine einzige Taste aus um die meisten Handlungen zu vollziehen, Rätsel sind extrem selten und simpel, alles ist auf der Karte genaustens markiert usw usw.

Von daher bin ich äußerst zufrieden wenn man für Zelda, Serientypisch am besten keines, wieder eine Spur zurück fährt und auf „Massentaugliches“ Hirntod Gameplay erklären weitestgehend verzichtet.

Das One on One fand ich cool. Viel schlimmer waren solche Passagen wie „hier kommst du nicht durch. Dafür brauchst du den Schlüssel. Ach ja, der Schlüssel ist nochmal in 5 Teile geteilt.“

Gut geschrieben! Man könnte das auch analog auf das Schulsystem anwenden (das nur mal so am Rande^^).
Stimme dir zu.

Also suchtest du eine Anleitung? Hättest du genau gelesen wüsstest du dass die Anleitung auf den spielen selber ist. Wobei hier nicht nur die leserlichen Fähigkeiten gefragt sind sondern auch der Verstand denn Anleitung verbrauchen in der Masse extrem viel Papier und Drucker Farbe. Wer jetzt lacht hat keine Ahnung.