Ein Ladengeschäft in der Innenstadt ist Werbung. Ein Verkäufer, der vor Ort die Vorteile anpreist, ist Werbung. Legalisierung impliziert Werbung.
Falsch. Es wurde mehrfach erwiesen in unterschiedlichen Studien unabhängig von den Drogenkonsumierenden Anzahl in der Gesellschaft, welche Drogen am schädlichsten ist. Die schauen sich doch nicht die Gesamtzahlen an, wenn man Drogen an sich analysieren will.
Alcohol 'more harmful than heroin' says Prof David Nutt - BBC News
Dort heißt es: „Crack cocaine is more addictive than alcohol but because alcohol is so widely used there are hundreds of thousands of people who crave alcohol every day, and those people will go to extraordinary lengths to get it.“
Das bestätigt meine Aussage.
Lieber Karltoffel, bitte sag mir mal ob du die Prohibition von Alkohol der 20er in den USA als sinnvoll ansiehst?
Ich halte Verbote aus religiösen Gründen nicht sinnvoll. Ich halte es auch nicht für sinnvoll, ein gesellschaftlich akzeptiertes Mittel ohne Aufklärung zu verbieten.
Und ich halte es nicht für sinnvoll, schwerstabhängige Alkoholiker zum kalten Entzug zu zwingen, denn das endet zwangsläufig in der Beschaffungskriminalität.
Wir leben aber nicht mehr im Jahr 1920:
Sigmund Freund hat uns erklärt, dass der Trieb über den Verstand siegt, wir also nicht nur an die Vernunft appellieren können. Da es auch nicht um Dogmen geht, können wir bestimmte Alkohol schrittweise verbieten, z.B. erstmal nur besonders hochprozentige Sachen oder zuckerhaltige Alkopops. Oder wir könnten im ersten Schritt Werbung verbieten, die uns Bier=Freundschaft/Geselligkeit einreden will
Die Prohibition war übrigens nur Teil einer Bewegung, die weitaus mehr Drogen verbieten lies, z.B. auch Opium und Gras.