Guter Religionsunterricht präsentiert Religion vollkommen neutral aus einem beobachtenden Blickwinkel, als eine von vielen existierenden Weltanschauungen. Sobald religiöse Inhalte als gültige Wahrheiten vermittelt werden, läuft da in meinen Augen was falsch. Erst recht, wenn es dann teilweise Schulen gibt, an denen die Schöpfungsgeschichte anstatt der Evolutionstheorie gelehrt wird. Das ist für mich ein Beispiel dafür, welchen Schaden Religion heutzutage immer noch anrichten kann.
Ansonsten stimme ich auch allem zu, was rowdy geschrieben hat.
Leider ist das mit der Homosexualität immernoch ein Problem. Ich selber, generell meine Gemeinde, wir haben nix gegen Homosexuelle. auch in der Bibel steht nicht direkt etwas gegen Homosexuelle, nur gegen Pädophile. Mein Bruder ist in einer sehr… konversativen Gemeinde, da ist man gegen Homosexuelle, obwohl - wie schon gesagt - in der Bibel nix gegen Homosexuelle steht. Wenn man das aber falsch interpretiert, dann kommt sowas raus.
Der Glaube ist mir wichtig, ich denke, das komtm auch durch meine Oma, meinem Vater und meinem Patenonkel, der selber Pfarrer ist. Reliunterricht hatte ich nie bei einem pfarrer oder dergleichen, auch war ich nie wirklich gut (also 2 ;D) in Reli. Meine oma ist zwar katholisch, aber als kleiner junge bin ich jeden Sonntag, wenn ich bei ihr war, mit ihr zur Kirche gegangen. Ich denke, das hat mir auch geholfen, an Gott zu glauben. Doch wirklcih gläuzbig war ich nie.
Erst als ich mit dem Konfirmantenunterricht begann, habe ich den Glauben zu Gott wiedergefunden, so stark wie noch nie. Die beiden missionalen, auf denen ich war, haben mir auch weitergeholfen (so wurde mir gestern erst wirklich klargemacght, dass Jesus mit uns ist, auch mit uns zopckt, er nimmt an unserem Leben aktiv teil.). Ich überlasse es jedem, woran er glaubt. Ob er an Gott glaubt, oder an die wissenschaft.
Klar ist in der Gesellschaft heutzutage viel… widersprüchliges zu fidnen, deswegen hat die Kirche auch etwas an bedeutung verloren.
Aber trotzdem, wow, dass so viele Antowrten kamen Ich dachte eher, dass der Thread nach so 2-3 Antowrten untergeht.
Auch wieder ein Problem: Euch werden die Inhalte der Bibel nicht wahrheitsgemäß beigebracht. Klar, dass man sich da kein eigenes Bild machen kann.
Mose 20, 13: „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.“
Ich glaube absolut nicht an das ganze Zeug aber ein wenig beneide ich die, die es wirklich tun schon ein wenig.
Damit lässt sich bestimmt einiges erträglicher gestalten…
@ Goldi: Das begrüße ich natürlich. Aber da sind wir dann wieder bei dem Problem, dass man, indem man Teile der Bibel ablehnt, Gott infrage stellt, was irgendwie im Widerspruch zu dem Glauben an einen allmächtigen, allwissenden Gott steht.
Der Abschnitt, aus dem ich eben zitiert habe, beginnt mit den Worten „Und der HERR redete mit Mose und sprach:“. Es handelt sich also ausdrücklich um die Worte Gottes. Gott beschreibt dort Homosexualität als Sünde, die mit dem Tod bestraft werden soll. Nun hat aber mittlerweile die Wissenschaft deutliche Hinweise dafür gefunden, dass die sexuelle Orientierung keineswegs etwas ist, das man sich aussucht, sondern dass es in userem Genom einprogrammiert ist.
Wie lässt sich also erklären, dass eine allwissende höhere Macht wie Gott, die uns ja angeblich alle erschaffen hat, davon nichts weiß?
jepp das ist das gute am katholizismus du kannst die sau rauslassen gegen alle Gebote verstoßen und später gehst du zur Beichte lässt etwas in der kollekte und friede freude eierkuchen. :D.:-/
@Bibel
Dier Bibel muss man immer mit dem Wissen bzw. Nichtwissen von vor 2000 Jahren lesen und verstehen.
Nicht nur darauf bezogen rowdy. Auch wenn man Menschen verliert.
Kann man sich ausmalen jetzt geht es Ihm doch bestimmt besser usw. Ich denke einfach vorbei is vorbei.
Nicht, wenn man davon ausgeht, dass es sich um das Wort Gottes handelt.
Edit:
Das ist ja eh das geilste. Das ist so ein unfassbar unmoralisches Konzept.
Was bringt mich eher dazu, ein guter Mensch zu sein? Mein natürliches Verständnis dafür, dass meine Handlungen eine Auswirkung auf meine Umwelt haben und ich mehr von gegenseitiger Kooperation profitiere? Oder die Gewissheit, dass ich mein Leben grenzenlos mit schlechten Taten füllen kann und mir alles vergeben wird, nachdem ich beichten gehe?
Heee… Ich stelle natürlich nicht das Wort des Allmächtigen infrage, aber das sehe ich schon etwas kritischer.
@ Maulwurf (wenne so heißt ): Ja, so aknn man das wirklich besser ertragen. So werde ich meinen Großvater im Himmel wiederbegegnen, das ist einer der Sachen, auf die ich mich nach dem Leben freue.
Ich habe Religionsunterricht für schwachsinnig empfunden da ich wie selber schon erwähnt habe nicht denn glauben hatte wie es viele andere haben. Statt des im Unterricht zu haben hätte ich lieber 2 Stunden mehr Sport fürs Fussball spielen gehabt.
Das ist die typische panische Reaktion von jemandem, dem von frühester Kindheit an eine Furcht eingetrichtert wurde, sollte er jemals auf die Idee kommen, seinen Glauben kritisch zu hinterfragen.
Da denk ich schon seit Jahren drüber nach. Für mich ist das ein Paradoxum. Du triffst deinen Großvater wieder, allerdings trifft er auch seinen Großvater wieder und dieser trifft seine Vorfahren ebenfalls wieder. Entweder du wirst 'ner Menge für dich unbekannten Leuten begegnen oder es ist nicht dein echter Großvater den du triffst oder kann der bei dir sein und bei seinem Großvater ?
Kann ich nachvollziehen. Ich kann nur beteuern, dass ich wirklich guten Religionsunterricht hatte. Da wurde gleich zu Beginn gesagt, dass es völlig irrelevant ist, ob man Glaubt und nicht und man auf gar keinen Fall den Lehrer Honig ums Maul schmieren sollte, sondern stattdessen offen seine Meinung kundtun und diskutieren sollte. Man muss hinterfragen um etwas für sich daraus zu ziehen.
Jeder der sich damit befasst, sei es nun ein Gläubiger oder nicht, weiß, dass die Bibel von Menschen geschrieben worden ist. Soll heißen: In den vier Evangelien stehen die selben Sachen vier Mal mit teils gravierenden Unterschieden (siehe zB die Stelle in der sie Jesus Grab leer auffinden). Von daher sollte man das wirklich nicht absolut nehmen, was da so steht.
Ich bin nicht wirklich streng gläubig, sonst würde manches in meinem Leben anders laufen. ich würde jeden Abend, jeden Morgen, jedes mal vorm Essen beten, das mache ich nicht, nur ab und zu Abends, um dem vater für einen wundervollen Tag zu danken.
IMan hatte mir nicht wirklich eingetrichtert, ich solle das Wort des Herrn infrage nicht stellen. Ich möchte es nicht wirklich immer infrage stellen, doch manchmal geht das nicht anders.
Natürlich wurde das von Menschen niedergeschrieben. Bei den Evangelien handelt es sich um Kopien von Kopien von Kopien (usw.) von angeblichen Augenzeugenberichten. Dass auch nur irgendein halbwegs rational denkender Mensch das als zuverlässige Quelle akzeptiert, ist ohnehin schon absurd.
Aber: Das Christentum stützt sich auf und rechtfertigt sich einzig und allein mit der Bibel. Und wenn du dann als Gläubiger anfängst, da Passagen zu streichen und das Buch nicht als unfehlbaren moralischen Ratgeber zu akzeptieren, dann bricht das Fundament unter deinem Glauben zwangsläufig zusammen.
Und die Tatsache ist nunmal, dass die Bibel und andere religiöse Schriften von den meisten Strenggläubigen heutzutage eben immer noch als gültige Quellen moralischer Grundsätze angesehen werden, was auf der ganzen Welt zu Konflikten und Unterdrückung führt.
vielleicht kriege ich das nicht ganz mir, aber wo wird heutzutage denn noch wegen des Christentums unterdrückt? Ja, irgendwo im Osten, ich glaub in Vietnam, gibt es Christenverfolgung, da bin ich mir aber nicht ganz sicher.