Welches Spiel habt ihr als letztes durchgezockt und wie gefiel es euch?

Fire Emblem: Path of Radiance

Ich habe mich tierisch darüber gefreut, als das Spiel via Switch Online verfügbar gemacht wurde und konnte nicht anders als direkt loszulegen. Ich wollte das Spiel seit damals auf dem Gamecube immer wieder mal spielen, habe das Spiel selbst aber nie besessen und die Preise sind mittlerweile ja echt astronomisch geworden… aber nun.

Was soll ich sagen? Ich bin auch heute noch fast genauso begeistert wie damals. Natürlich merkt man dem Spiel beispielsweise an seinen Animationen den Zahn der Zeit an und die Geschichte würde man aus heutiger Sicht wahrscheinlich ein wenig runder erzählen, aber ich würde das Spiel heute noch genauso empfehlen wie damals - und halte es auch nach wie vor für einen der (wenn nicht den) stärksten Titel der Reihe.

Der Artstyle ist super, die Geschichte interessant, die Charaktere sind toll und das Gameplay einfach zeitlos gut.

5/5

Jaa.. PoR ist ein unglaublich starkes FE. Kommt bei mir zwar nicht an 6 oder Sacred Stones ran aber richtig, richtig gutes Spiel. Vorallem nicht so ein anime mist wie bei Awakening oder.. ürgh… Fates!

Ja, das Anime-Zeugs hat mich bei den neueren auch irgendwie abgeturnt.
Auch der Waifu-Kram hat dann angefangen, etwas überhand zu nehmen. Solche Charaktere hat’s halt früher nicht gegeben,

@Tiago: Wie lange hast du gebraucht. Und hast du mit Savescumming gespielt?

Baloon Kid
@FallenDevil meinte damals in seinem Report, Balloon Kid sei nicht gut gealtert…, da muss ich widersprechen. Obwohl ich Balloon Fight sehr gern habe (Animal Crossing sei dank), hatte ich Balloon Kid nie gespielt. FallenDevils Bericht hatte ich damals gelesen, aber trotzdem nie die Notwendigkeit gesehen, mir jetzt eine ROM zu ziehen. Jetzt dank Nintendo Classics habe ich das Spiel direkt mal durchgespielt und bin doch recht angetan. Trotz der einfachen Formel hat man hier ein wirklich spaßiges und angenehm schwieriger werdendes Game Boy-Spiel geschaffen. Und für ein Game Boy-Spiel sind auch die Checkpoints echt fair gesetzt. Trotzdem habe ich hier und da etwas savescumming betrieben, da ein Boss aufgrund der Sprungphysik etwas ätzend war und ein paar spätere Stellen aufgrund des kleinen Screens doch etwas nervig sind.
Trotzdem absolute Empfehlung von mir!

kurz und knapp :

Resident Evil 4 Remake (ps5)

auf mittel durchgezockt mit Wertung B
ja ich kannte das Game wirklich vorher nicht . was ein wilder Ritt ! vor allem das Shop und Treasure System motiviert echt !
klar gibts auch ein paar Schwächen : Eskort , ein paar Längen hier und da , etwas mehr Gegnervielfalt wär cool gewesen oder alberne Story (vor allem die Bösewichter tropfen vor Klischees) aaaaber das ist alles nicht so wichtig

saubere 8,5/10 :smiling_face_with_sunglasses:

Resi 4 : Seperate Ways

den DLC hab ich auf easy durchgeballert . angenehm leichte Kost :slightly_smiling_face:
tolle Idee mit Ada das Game anders zu erleben
allerdings macht da einiges echt wenig Sinn :rofl: . einerseits echt cool wie Ada da (an wenigen Spots) mit dem Enterhaken umherschwingt aber dann muss sie trotzdem nen schweren Schrank zur Seite schieben (statt sich easy durchzuschlängeln) :ugly:
egal . Logik sollte man hier eh nicht suchen . 88% Metascore ? holy moly … :staunen:

ich geb ne 7/10 für nen unterhaltsamen DLC Snack

Ghost of Tsushima

Gestern Abend habe ich die Story abgeschlossen und kurz drauf ploppte auch die Platin-Trophy auf. Tja, was bleibt mir wohl dauerhaft in Erinnerung? Die seichte und vorhersehbare Hauptstory, die nur ganz am Schluss mal weiß emotional zu werden (was im Kontext der Samurais aber auch so zu erwarten war), wohl eher nicht. Dafür war sie wie gesagt viel zu vorhersehbar, die Bösewichte bleiben völlig blass und es passiert einfach nichts, was irgendwie besonders wäre.

Witzig, dass das gerade die Nebenstorys rund um Nebencharaktere um Welten besser machen. Die bringen sehr viel Tiefe in die einzelnen Figuren und machen da deutlich mehr her. Das Setting an sich hat mir sehr gut gefallen und (zumindest für einen Europäer) glaubwürdig umgesetzt. Gleich wie die tollen Landschaften.

Unterm Strich war es sehr unterhaltsam, mehr wie eine 8/10 ist aber wegen der eher lahmen Hauptstory nicht drinnen.

jetzt werde ich noch Iki ein bisschen erkunden, bis dann am Wochenende Resi erscheint.

The Legend of Zelda
Anlässlich des 40. Jubiläums wollte ich erstmals den ersten Serienteil ohne Savescumming durchspielen. Aber worauf ich nicht verzichten konnte, war eine vollständige Map. Die meisten versteckten Secrets und die letzten paar Dungeons sind zu kryptisch. Was ich aber durch Hinweise (und aus dem Gedächtnis) finden konnte, habe ich so gefunden.
Hat mir so richtig viel Spaß gemacht. Level 6, der vollgestopft war mit Pyromagi war verdammt hart. Davor musste ich wirklich den blauen Ring und genug Herzen für das magische Schwert finden. Danach wurde es aber Recht einfach. Ich hatte dann genug Geld, um immer Mal rotes Elixir zu kaufen, musste aber auch immer Mal Gegner aufatmen um mich hochzuheilen, oft nachdem ich nach einem Tod mit 3 Herzen dastand. Apropos: ich hatte definitiv über 30 Tode.
Auf jeden Fall ein spielswertes Game. Für Zelda- und Retrofans definitiv einen Blick wert, aber auch euch ne Karte.

Ich habe es endlich geschafft Alleyway im NSO Gameboy Emulator ohne Rewind / Savestates durchzuspielen, etwas woran ich als Kind immer kläglich gescheitert bin.

Wirklich gut gealtert ist das Spiel leider nicht. Keine Hintergrundmusik während der Level (ausnahme: Bonuslevel), nur 24 Level wobei man das selbe “Muster” 3x spielen muss (normal, seitlich bewegend und nach unten bewegend) und die letzten Blöcke zu treffen kann richtig nervig werden. Aber als kurzweilige Highscore Challange ganz nett.

Funfact: Das Design von Mario im “Nice Play!” Bild entspringt dem Arcade Artwork für Mario Bros., oder um genau zu sein dem von Luigi:

Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung
Nach viel on/off have ich nun auch mein zweites Hyrule Warriors abgeschlossen. Zumindest habe ich den Endboss besiegt und die Story beendet. Ich habe aber noch ein paar Schlachten offen und viiiiiele Materialien zu grinden. Ob ich das alles mache bezweifle ich, aber zumindest ein paar Post-Story-Missionen möchte ich abschließen.
Insgesamt hat mir das Fanservice-Fest, das das erste Hyrule Warriors war etwas mehr gefallen als Zeit der Verheerung. Zwar war hier die Story marginal besser, aber ich mochte den Sprung-/Gleiter-Move gar nicht und viele der Charaktere fühlen sich einfach zu schwer und behäbig an.
Mein Lieblings-Charaktere waren Link (Einhundert), Zelda (Siegelkräfte), Impa und König Rhoam.
Solide 6/10. Kann man als Zelda- und Warriors-Fan machen. Aber HW: Definitive Edition ist besser.

Mario Tennis Fever

Singleplayer alles abgeräumt und in den Online-Modi vorerst mal bis aus Rang A gespielt.



Für Offline-Singleplayer:

Der Content ist gerade so ausreichend imo. Der Adventure-Mode ist kurz aber irgendwie auch ganz süß und hat seine Momente. Schön ist, dass man Charaktere, Stages und Schläger freischalten kann. Große Auswahl an Charakteren mit verschiedenen Eigenschaften. Missionen und Sondermodi sind genug da, vieles davon ist aber ziemlich samey. Turniermodus ist eine Enttäuschung, nur 3 Cups, kein einziger mit Feldern die Stage-Hazards beinhalten. Man hat keine Möglichkeiten eigene Turniere zu erstellen. Die CPU auf der höchsten Schwierigkeitsstufe sind fordernd genug und nähern die Meta aus dem Online-Play hinreichend an.

Für lokale Multiplayer:

Vielleicht das beste Mario-Tennis-Spiel ever. Durch die verschiedenen Fever-Schläger werden die Matches zu zweit, aber insbesondere zu viert zu echten Fieberträumen (höhö). Super geeignet für kurzweilige Spieleabende, die für viele Lacher und Aufreger sorgen werden.

Für kompetitive Online-Spieler:

Gegenüber Aces hat man das Gameplay dahingehend angepasst, dass Spieler mehr Anreize haben offensiv zu agieren und sich häufiger vertikaler zu positionieren. Z.B. werden durch Fatigue die Spielfiguren bei längeren Ralleys immer langsamer, so dass sich Punkte nicht mehr so lange ziehen können. Wers schafft seinen Gegner unter Druck zu setzen wird belohnt und kann nah am Netz unerreichbare Bälle spielen. Viele Matches dauern durch die Änderungen nur wenige Minuten.

Die Fever-Schläger empfinde ich insgesamt als Downgrade gegenüber Aces’ Energiemanagement-System. Hier und da haben manche Schläger strategischen Nutzen, vieles ist aber auch eher einfach silly oder random. Je nach Match-Up werden die Fever-Schläger sogar witzlos - z.B. lassen sich viele der Schläger, die Stage-Hazards oder Projektile beschwören, durch den Metallblockschläger quasi egalisieren.

Schade ist, dass man nur noch eine Weltrangliste sieht. In Aces gab es noch eine nationale Liste, die man sich hochkämpfen konnte.

Insgesamt würde ich dem Spiel eine 8/10 geben, wenn es zu einem angemesseneren Preis verkauft werden würde. Ich sehe da (auch aufgrund recycelter Assets und Animationen) keinen wirklichen Grund, warum das Spiel nicht z.B. auch für 40€ verkauft werden könnte. So ist es dann eine 7/10.

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